Stunde vom 29. November 2018
Hallo! Gestern haben wir viel zum Präteritum gemacht. Vor her haben wir noch einmal Vokabular und Ausdrücke zum Thema früher / heute wiederholt.
Unterschied anstrengend / müde
Unterschied anstrengend / müde
Nico hat gesagt, dass er müde ist, weil er eine anstrengende Woche hatte.
Müde ist ein physischer Zustand, anstrengend meint eine Aktivität oder eine Person, von der man müde wird.
Im Gegensatz
zu früher sind die Lehrer heute nicht so streng.
Im Gegensatz zu heute bestraften die Lehrer die Schüler oft.
Im Vergleich zu heute waren die Arbeitsbedingungen früher schlechter.
Im Vergleich zu heute gab es früher strengere Lehrer.
Meiner Meinung nach sind die neuen Familienmodelle interessanter.
Meiner Meinung nach hat sich die Arbeitswelt sehr verändert.
Präteritum
Dann haben wir die wichtige unregelmäßige Präteritumsformen gesehen:
Das Verb ziehen
Im Gegensatz zu heute bestraften die Lehrer die Schüler oft.
Im Vergleich zu heute waren die Arbeitsbedingungen früher schlechter.
Im Vergleich zu heute gab es früher strengere Lehrer.
Meiner Meinung nach sind die neuen Familienmodelle interessanter.
Meiner Meinung nach hat sich die Arbeitswelt sehr verändert.
Präteritum
Dann haben wir die wichtige unregelmäßige Präteritumsformen gesehen:
essen aß gegessen
geben gab gegeben
gehen ging gegangen
fallen fiel gefallen
helfen half geholfen
kommen kam gekommen
liegen lag gelegen
nehmen nahm genommen
rufen rief gerufen
schlafen schlief geschlafen
schneiden schnitt geschnitten
schwimmen schwamm geschwommen
sitzen saß gesessen
stehen stand gestanden
sterben starb gestorben
treffen traf getroffen
trinken trank getrunken
werden wurde geworden
ziehen zog gezogen
Trennbare Verben im Präteritum
Ich wache auf. Ich wachte auf.
Sie weckte jeden Morgen ihre Kinder auf. Ich wache auf. Ich wachte auf.
Das Verb ziehen
Ziehen ist ein wichtiges Verb, weil man es viel kombiniert:
sich
umziehen: Kleidung; umziehen (Wohnung / Haus), sich anziehen; sich ausziehen
Rotkäppchen
Dann habt ihr ein Textpuzzle des Märchens Rotkäpochen gemacht und danach ins Präteritum umgewandelt:
Vorhang auf
Denn habt ihr das Märchen vorgespielt.
(sich) setzen / (sich) legen / (sich) stellen - sitzen / liegen / stehen
Dann habt ihr ein Textpuzzle des Märchens Rotkäpochen gemacht und danach ins Präteritum umgewandelt:
Es war
einnmal ein Mädchen. Es lebte mit seiner Mutter in einem kleinen Dorf in der Nähe
des Waldes. Ihre Großmutter lebte in einem kleinen Häuschen im Wald. Als sie klein war, strickte ihr ihre Großmutter ein rotes Käppchen, das sie immer trug. Deshalb nannten sie alle im Dorf Rotkäppchen.
Eines Tages
sagte die Mutter : “Rotkäppchen, Großmutter ist krank. Du musst ihr diesen
Korb mit Kuchen und Obst bringen, damit sie wieder gesund wird. Bleib immer auf
dem Weg! Geh keinen Umweg! Sprich mit niemandem! Vor allem nicht mit dem großen
bösen Wolf!” Rotkäppchen sagte: “Ja, liebe Mutter” und machte sich auf
den Weg.
Als sie im
Wald war, stand plötzlich der Wolf vor ihr und fragte: “Wohin des
Weges, liebes Kind?” Und Rotkäppchen sprach: “Meine Großmutter ist
krank und ich bringe ihr Kuchen. Damit sie wieder gesund wird. Sie wohnt hinter
den Hügeln in einem kleinen Haus.“ “Ach”
sagte Wolf “du könntest ihr auch noch Blumen pflücken. Ich kenne eine
schöne Blumenwiese.”
Während
Rotkäppchen zur Wiese lief, um Blumen zu pflücken, lief der Wolf schnell
zum Haus der Großmutter und fraß die Großmutter auf. Und dann
setzte er sich Großmutters Brille auf und legte sich in ihr Bett und wartete auf
Rotkäppchen.
Als
Rotkäppchen kam, sah sie den verkleideten Wolf und fragte:
“Aber
Großmutter, warum hast du denn so große Augen?” – “Damit ich dich besser sehen
kann!”
“Aber
Großmutter, warum hast du denn so große Ohren?” – “Damit ich dich besser hören
kann.”
“Aber
Großmutter, warum hast du denn so große Hände? – “Damit ich dich besser packen
kann.”
“Aber
Großmutter, warum hast du denn so einen entsetzlich großen Mund?” – Damit ich
dich besser fressen kann!”
Und der Wolf
fraß Rotkäppchen auf und legte sich ins Bett, um zu schlafen.
Da kam der
Jäger am Haus vorbei und hörte den Wolf schnarchen. Und dachte sich: “Nanu?” Und als er den Wolf mit dem dicken Bauch sah, schnitt er
ihm den Bauch auf. Rotkäppchen und die Großmutter kamen heil wieder
heraus.
Da füllten sie
dem Wolf den Bauch mit Steinen und nähten wieder zu. Als der Wolf
aufwachte, ging er zum Brunnen, um zu trinken. Da fiel er wegen der
schweren Steine in den Brunnen und ertrank.
Rotkäppchen,
die Großmutter und der Jäger aßen zusammen den Kuchen und freuten sich.
Und alle
lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage.
Vokabeln: fressen = Die Tiere fressen, Menschen essen; Hügel = kleine Berge; stricken = mit Wolle ein Kleidungsstück fabrizieren; Blumen pflücken; der Umweg = ein längerer Weg als der Weg, den man gehen möchte; sich auf den Weg machen = losgehen / losfahren; der Jäger = der Jäger ist im Wald
und schießt Tiere; Nanu? = Was ist denn hier passiert?
Denn habt ihr das Märchen vorgespielt.
(sich) setzen / (sich) legen / (sich) stellen - sitzen / liegen / stehen
Hausaufgabe:
Rotkäppchen lesen; Genitive suchen; Finalsätze suchen; Kursbuch Nummer 3 Texte lesen;
Arbeitsbuch Nummer 1-4




Kommentare
Kommentar veröffentlichen